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M-Audio Studiophile SP-5B aktive Monitore |
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Noch vor wenigen Jahren waren aktive Monitore, also Lautsprecher mit eingebauter Endstufe, entweder mikrige Kontrollböxchen oder teure Studiokisten. Das hat sich mittlerweile geändert, und dank neuer Entwicklungen können wir Musiker heutzutage aus einem grossen Angebot auswählen.
Wieso aktive Monitore?Es liegt eigentlich auf der Hand, dass Lautsprecher mit optimal angepassten Endstufen besser klingen, als zufällig zusammengestellte Kombinationen. Vorbei sind die Zeiten, in denen man Leistung und Widerstand der Boxen sowie der Endstufe genau aufeinander abstimmen und somit bei der Auswahl berücksichtigen musste. Physikalische GesetzeDie Lautsprecher gehören ja bekanntlich zu den wenigen verbleibenden Bausteinen in der Audiokette, die nicht digitalisiert werden können, da sie rein mechanisch elektrische Impuls in Luftbewegungen (Schwingungen) umwandeln. Um tiefe Frequenzen zu erzeugen, benötigt man eine Lautsprechermembrane mit einem gewissen Durchmesser, damit diese Schwingungen überhaupt erzeugt werden können. Doch auch in dieser Hinsicht wurden neue Methoden entwickelt, und es gibt immer mehr "kleinere" Lautsprecher mit erstaunlicher Basswiedergabe. Doch ganz umgehen wird man die physikalischen Gesetze nie können! Die SP-5B von M-AudioSie sind klein (250mm (H) x 166mm (B) x 200mm (T)), wiegen jedoch rund 5 kg das Stück. Dank der universellen Buchsenauslegung (XLR = symmetrisch und 6.3 mm Klinke = symmetrisch und unsymmetrisch) sind sie schnell mit meinem Mischpultausgang verbunden und die erste Test CD, Eagles "Hell freezing over", die ich immer wieder für einen ersten Eindruck einsetze, ist abspielbereit. Nach dem Einschalten der Netzschalter (die sich leider auf der Rückseite der Böxchen befinden) strahlt mir je eine neonblaue LED aus dem "O" des Namenszugs "Studiophile" entgegen sieht sehr speziell aus. Universelle Auslegung der Anschlüsse und der Pegelregler der Eingangsstufe Was mir da aus diesen Böxchen entgegen kommt, überrascht. Klare Höhen, ein sauberes, transparentes Stereoklangbild. Ich höre mich etwas auf die SP-5B ein (man muss sich an einen Boxenklang gewöhnen) und bin auch nach dem 5.Stück der CD immer noch sehr zufrieden mit der Reproduktion. Nun folgt der Extrem-Test, die Congas im Intro zu "Hotel California": Sie sind zwar da, haben jedoch verständlicherweise nicht den Druck, den ich von meinen Referenzboxen, den Mackie HR824 her kenne physikalische Gesetze bieten eben Grenzen. DirektvergleichNach sorgfältigem Einpegeln der Lautstärke schreite ich nun zum direkten Vergleich der SP-5B mit meiner rund dreieinhalb Mal teureren Referenzbox HR 824. Der Gesamteindruck der SP-5 ist immer noch ausgezeichnet, wenn sie auch in den Höhen etwas direkter wirkt und die Bässe zwar meist hörbar, jedoch ohne Druck wiedergegeben werden. Die SP-5B klingt eben schon wie eine kleinere Box, doch im Gegensatz zu Konkurrenten in der gleichen Preiskategorie ist ihr Klang offen, transparent, klar definiert. Weitere HörversucheEin typisches Merkmal guter Boxen ist die gleichbleibende Übertragungsqualität bei unterschiedlichsten Abhörlautstärken. Auch diesen Test besteht die SP-5B. Rein gehörmässig fallen die tiefen Frequenzen etwas schneller ab beim Zurücknehmen der Lautstärke, doch ist der Unterschied minim und die Transparenz des Klangbildes sowie die Stereoortung bleiben vollständig erhalten. Für klassische Musik ist mir der Klang der SP-5b etwas zu aggressiv, fehlen mir "milde" Mitten und ein kräftiger Bass und beim Chor in "Turandot" fühle ich vor allem bei leisem Abhören die Einschränkungen der Boxengrösse. Jazz CDs klingen sauber und lebendig, mit der einzigen Einschränkung, dass der Gesamtklang wegen den schwächeren tiefen Frequenzen etwas höhenbetont, in Extremfällen für mich zu spitz wirkt. Leistung bringen die SP-5B mit 42 W für den Tieftonbereich und 33 W für den Hochtonbereich mehr als genug für normale Abhörraumgrössen. (Die kompletten technischen Daten können Sie bei www.m-audio.de/sp5b.htm nachlesen) Extras und Wünsche
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