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Eine üppige Neuheitenpalette mit diversen Überraschungen bot wieder einmal Roland (www.rolandmusik.de), aus der das volldigitale V-Mixing System besonders hervorstach: Die VM-C7200-Konsole (alle Bedien-Elemente) und die VM-7200-Prozessorbox (alle Ein- und Ausgänge inkl. Wandler) können bis zu 200 m von einander entfernt aufgestellt werden. Über das spezielle (dünne) Kabel werden nur digitale Informationen ausgetauscht. Somit entfallen erstmals die schweren, teuren und oft störungsanfälligen Multicore-Kabel. Dass das V-Mixing-System über alle Roland-Finessen (COSM-Simulationen, Effektprozessoren usw.) sowie 24-bit A/D- und D/A-Wandler verfügt, sei nur am Rande erwähnt.
Im weiteren sollte man auch die (schon oben erwähnten) aktiven Monitore DS-90 sowie die beiden VM-3100 Mixing Stations im Auge behalten.
Und für einen gewissen Preisdruck dürfte Yamahas voll ausgestattetes Heim-Digitalpiano YDP-101 sorgen, das in den USA für 1300 $ angeboten werden soll. CD Kopieren leicht gemacht in der neuen 4-fach CD-Kopierstation CD-D4000 von Tascam (www.tascam.com), die auch den CD-RW5000 vorstellt. Besonders interessant dürften auch der DA-40 Dat-Recorder, der über extra Musiker-Funktionen verfügt, und das TM-D4000 sein, ein neues, kleineres Digitalmischpult mit 100 mm Motorfadern und drei Kartenslots für T-Dif, Adat, AES/EBU oder analoge Ein- Ausgänge, das zu einem Preis von 4300 US$ angeboten wird. Und damit T-Dif auch den Weg in den Computer findet, bietet Tascam nun eine 8-kanalige T-Dif-Karte an. Dass Akai (www.akai.com/akaipro) mit zwei neuen Samplern aufwartet, erstaunt weniger als die Tatsache, dass die Firma mit zwei aktiven PA-Mischern ins Rennen steigt. Der AMX6 sowie der AMX10 sind fest in ein Flightcase verpackt und sollen für 700 resp. 900 US$ angeboten werden. Die digitalen Mixer namens Icon von Allen&Heath (www.allen-heath.com) sind in zwei verschiedenen Ausführungen lieferbar: Der DP1000 ist die Power-Version (600 W) des DL1000. Beide verfügen über 10 Eingänge und vier Ausgänge und eignen sich vor allem für Live-Auftritte, aber auch für Installationen.
TC Electronics (www.tcelectronic.com) ist im Aufwind: Nach dem Erfolg des Ur-Finalizers erlebt dieser ein vollständiges Facelifting und erhält noch einen kleinen Bruder den Finalizer Express, der dank dem 1600 $ Preis auch für kleinere Studios erschwinglich ist. Dass auch eine kleine Schweizer Firma neben den Grossen erfolgreich sein kann, beweist Music Network Ltd. (www.musicnetwork.ch): Nachdem ihre Adat-kompatiblen, 8-kanaligen 24-bit Wandler AD24 und DA24 von der internationalen Presse ausgezeichnete Noten erhielten, stellte die Firma nun 4-kanalige 24-bit/96 kHz Konverter vor. Eigene CDs brennen wird immer aktueller. Das hat auch Emagic (www.emagic.de) erfasst und dafür den Waveburner, eine Audio CD Mastering Software, entwickelt. Neben dem günstigen Preis (US$ 199) besticht das neue Produkt durch einfachste Handhabung und verarbeitet (importiert) alle gängigen Sound Files. Die Software ist vorerst nur für den Mac erhältlich, die Windows-Version wird im Herbst erscheinen. Und wenn wir gleich bei Software sind: PG Music (www.pgmusic.com) demonstrierte die neuste Windows-Version von Band-in-a-box, mit der nun sogar "komponiert" werden kann: Nach dem Improvisations-Generator baute PG nun einen Melodien-Generator ein. Und dann wäre da auch noch ein besonderes Angebot von Kurzweil (www.youngchang.com/kurzweil): Nachdem alle andern die günstigsten sein wollen, bietet Young Chang das Kurzweil Audio Elite System an, ein K2500X-Bundle für 20'000 $ "and worth every penny!" Damit der potentielle Kundenkreis etwas erweitert wird, kann man sich gleich noch für eine Kurzweil-Finanzierung anmelden. |
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